FTI-Thüringen

Unser Innovationsvorhaben wird durch den Freistaat Thüringen sowie Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt.

FTI-Thueringen

Unser Innovationsvorhaben wird durch den Freistaat Thüringen sowie Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt.

Gefördert durch das Programm FTI-Thüringen Technologie

Unser Innovationsvorhaben wird durch den Freistaat Thüringen sowie Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt.

GEFÖRDERT DURCH DAS PROGRAMM FTI-THÜRINGEN TECHNOLOGIE

Klimaschutz trifft Gründerzeit

Historische Substanz. Industrielle Zukunft.

Die Studie analysiert Marktanforderungen, Rahmenbedingungen und technologische Potenziale für die serielle Sanierung denkmalgeschützter Gründerzeitgebäude. Im Fokus stehen wirtschaftliche, rechtliche und innovative Lösungsansätze für Dach- und Fassadensanierungen als Grundlage zukünftiger Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Ausschreibungen

1. Auftragsgegenstand

Gegenstand des Auftrags ist die Erstellung einer auf eigenen unternehmerischen Erfahrungen basierenden praxisnahen Studie, die die Marktanforderungen an die serielle Sanierung von denkmalgeschützten Gründerzeitgebäuden (Baujahre ca. 1860-1918) analysiert. Die Studie soll sowohl den aktuellen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmen abbilden als auch technologische Lösungsansätze für serielle Sanierungskonzepte für Dach und Fassade herausarbeiten. Darüber hinaus dient sie als Grundlage für die Konzeption eines Forschungsprojekts.

2. Leistungsumfang

Folgende Teilleistungen sind durch den Auftragnehmer zu erbringen:

2.1 Einleitung und Kontext

• Darstellung der energie- und klimapolitischen Ausgangslage (EU-Green Deal, nationale Klimaziele, Sanierungsrate).

• Bedeutung des Gründerzeitbestands für den deutschen Wohnungsmarkt und Nichtwohnungsbau

• Herleitung der Zielstellung in Bezug auf ein KMU-FuE-Vorhaben.

2.2 Gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

• Analyse denkmalrechtlicher Vorgaben auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene.

• Darstellung der baurechtlichen Anforderungen (GEG, Brandschutz, Schallschutz etc.).

• Übersicht relevanter Förderprogramme (KfW BAFA, Landesförderungen).

• Analyse der Eigentümer- und lnvestorenstruktur (Privat, Genossenschaften, institutionelle Eigentümer).

• Erfahrungen aus unternehmerischer Sicht

2.3 Marktanalyse

• Erfassung von Bestand, Typologien und Charakteristika der Gründerzeitgebäude (Fassade, Dach, Grundrisse).

• Analyse des energetischen und baulichen Zustands (U-Werte, Wärmebrücken, Haustechnik).

• Darstellung bisheriger Sanierungslösungen und -grade gemäß Stand der Technik.

• Identifikation von Hemmnissen (Kosten, Genehmigungen, Nutzerakzeptanz).

• Chancenanalyse für serielle Sanierung im Denkmalbestand.

Technisch-ökonomische Bedeutung bestehender und noch zu entwickelnder Lösungen für serielle Sanierung aus unternehmerischer Sicht unter dem Aspekt des schrittweisen

2.4 Wirtschaftliche Analyse

• Kostenstrukturen konventioneller vs. serieller Sanierung.

• Lebenszyklus- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (LCC, Break-even, FörderKul1ssenJ

• Skalierbarkeit und lndustrialisierungspotenziale.

• Marktvolumen und Zukunftsperspektiven.

• Übergangs zur seriellen Sanierung mit vorindustriell gefertigten Bauelementen

1. Auftragsgegenstand

Gegenstand des Auftrags ist die Ermittlung der Anforderungen an die serielle Sanierung von denkmalgeschützten Wohngebäuden aus der Gründerzeit. Dabei werden praktische Erfahrungen aus bisherigen Sanierungs- und Bauprojekten genutzt, um geeignete Lösungen für Fassade, Dach und Geschossdecken in leichter, modularer Bauweise zu bewerten. Ebenso wird betrachtet, wie moderne Haustechnik wie dezentrale Lüftung, erneuerbare Energien und einfache Steuerungssysteme sinnvoll integriert werden können. Zusätzlich werden die Erwartungen und Anforderungen der wichtigsten Beteiligten berücksichtigt, darunter Eigentümer, Mieter, Denkmalschutz, Bauunternehmen sowie öffentliche Stellen. Ziel ist es, eine verständliche und praxisnahe Grundlage für umsetzbare serielle Sanierungslösungen zu schaffen.

2. Leistungsumfang

Folgende Teilleistungen sind durch den Auftragnehmer zu erbringen:

2.1 Technologische Anforderungen

• Anforderungen an Rückbaubarkeit und Erneuerung der seriellen Sanierungsmaßnahmen nach Ablauf der Lebensdauer.

• Bewertung geeigneter Fassadenlösungen (VIP, kapillaraktive Innendämmung, diffusionsoffene Systeme) für die serielle Sanierung.

• Dach- und Geschossdeckensanierung (modulare, leichte Bauweisen).

• Integration moderner Haustechnik (dezentrale Lüftung, regenerative Energie Smart-Horne).

• Untersuchung von Schnittstellen im Hinblick auf Quartierslösungen im innerstädtischen Kontext.

2.2 Stakeholder-Anforderungen

• Eigentümer: Investitionssicherheit, Amortisation.

• Nutzer/Mieter: Wohnkomfort, Betriebskosten, Akzeptanz

• Denkmalschutzbehörden: Authentizität, Materialverträglichkeit.

• Bauwirtschaft: Produktivität, Standardisierung, Fachkräftemangel.

• Politik & Gesellschaft: COrReduktion, Stadtbildpflege, soziale Aspekte.